Offener Brief vom 25.08.2009
Dipl.-Chem. Dr. Hans Penner – 76351 Linkenheim-Hochstetten
Herrn Helmut Matthies, Evangelische Nachrichtenagentur IDEA
Sehr geehrter Herr Matthies,

"Frau Merkel dient dem Wohle unseres Volkes nicht"
Ihr Interview mit Frau Merkel (IDEA-Spektrum 34/2009) zeichnet ein unzutreffendes Bild von der Bundeskanzlerin, welches Ihre Leser täuschen könnte. Wie Goethe im Faust schreibt, glaubt Frau Merkel zu schieben und wird geschoben – durch Helmut Kohl, durch Liz Mohn, durch Friede Springer, durch Lars Josefsson, durch Hans-Joachim Schellnhuber, durch Hagalil bei der Demission von Martin Homann.
Die Politik von Frau Merkel dient dem Wohle unseres Volkes nicht. Hier sind die Gründe dieser Feststellung:
1. Frau Merkel hält die wöchentliche Liquidierung von fünftausend Deutschen, die im Sinne nationalsozialistischer Ethik für lebensunwert erklärt werden, für eine “tragfähige Lösung”. (Abtreibung)
2. Frau Merkel hat bis heute nicht verstanden, daß der Islam eine verfassungsfeindliche totalitäre Ideologie ist mit religiösem Überbau. Unser demokratischer Rechtsstaat ist auf der Trennung von Staat und Religion aufgebaut. Eine solche Trennung ist in jeder Version des Islam undenkbar.
3. Frau Merkel hat ihre politische Karriere auf der Propagandalüge aufgebaut, “Treibhausgase” seien in der Lage, die Menschheit auszurotten. Ihr Ziel ist, die Südseeinseln vor einer Überschwemmung zu bewahren, die sie Ende des
Jahrhunderts erwartet. Deshalb hatte sie zehntausend Journalisten nach Bali eingeladen. In Wirklichkeit haben Kohlendioxid-Emissionen keinen Einfluss auf das Klima. Bis 2020 will sie 500 Milliarden Euro ausgeben für die Wetterverbesserung. Nicht die Welthungertoten, nicht die Terrortoten, sondern das Wetter ist für sie die Herausforderung des Jahrhunderts.
4. Als DDR-Zögling hat Frau Merkel keine ausreichenden Kenntnisse von der Sozialen Marktwirtschaft, der Basis unseres
Wohlstandes. Sie hält an der zwangswirtschaftlichen Maßnahme des EEG fest, welches die Soziale Marktwirtschaft
torpediert. Die höchst unwirtschaftliche Stromerzeugung aus Wind- und Solarenergie ist nicht erforderlich.
5. Unter der Leitung von Frau Merkel wurde das Lissabon-Begleitgesetz ausgearbeitet, das vom Bundesverfassungsgericht
als verfassungswidrig verworfen wurde. Dieser Vorgang zeigt, dass Frau Merkel zumindest nicht vollständig auf dem Boden
des Grundgesetzes steht.
6. Den ökosozialistischen Kräften, die eine “Transformierung” unserer Gesellschaft und eine Desindustrialisierung
Deutschlands anstreben, setzt Frau Merkel keinen erkennbaren Widerstand entgegen.
Als Wahlempfehlung nenne ich die FDP, nicht weil ich einen homosexuellen Bundeskanzler befürworten würde, sondern weil
ich eine Beendigung der SPD-Regierung für erforderlich halte. Die Wahl einer Kleinpartei wäre gleichbedeutend mit
Wahlenthaltung.
Ich hoffe auf eine Verbreitung dieses Schreibens.
Mit freundlichen Grüßen
Hans Penner
von Konrad Badenheuer PAZ

Alfred Dregger war einer der letzten bekennenden Konservativen in der CDU
Was ist erschreckender? Eine Empfehlung des Bundesinnenministers, künftig im innerstaatlichen deutschen Recht die Oder-Neiße-Gebiete bereits rückwirkend zum 2. August 1945 als polnisches respektive russisches Staatsgebiet zu betrachten? Oder die weitgehend fehlende Empörung der deutschen Öffentlichkeit über diesen unglaublichen Schlag ins Kontor nicht nur für Vertriebene, sondern für alle wertkonservativen und das Recht respektierende Bürger?
Der Vorgang ist in der Tat mehr als ärgerlich, zumal Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble sich inzwischen in mehreren Briefen zur „Empfehlung“ aus seinem Haus bekannt hat und ein Irrtum damit ausgeschlossen ist. Das ist mehr als enttäuschend, denn Schäuble ist selbst ein exzellenter Jurist, weiß also auch die Tragweite der Empfehlung seines Hauses durchaus einzuschätzen. Die Begründungen, die der Bundesinnenminister für diesen beispiellosen Schritt in nunmehr zwei Briefen an den Sprecher der Landsmannschaft Ostpreußen, Wilhelm v. Gottberg, angeführt hat, sind alles andere als stichhaltig und wurden vom Sprecher der LO auch bereits zurückgewiesen.
Allerdings ist selbst die unsägliche Empfehlung des Bundesinnenministerium (die ja sogar die im September 1945 in der damals noch in jeder Hinsicht deutschen Stadt Swinemünde auf die Welt gekommenen Menschen bescheinigt, sie seien „in Polen“ geboren worden) nicht der Gipfelpunkt aktueller rechtlicher und historischer Manipulationen aus dem politischen Bereich. Vor wenigen Tagen überraschte das nordrhein-westfälische Familienministerium unter Leitung von Minister Armin Laschet (CDU) mit einer Festschrift, deren Verfälschungen teilweise selbst die Machwerke der SED übertreffen (siehe Seite 20).
So wird dort wörtlich behauptet, dass „während des Krieges etwa zehn Millionen Deutsche in Polen (Ostpreußen, Pommern, Nieder- und Oberschlesien, Ostbrandenburg, Danzig und anderen Gebieten)“ lebten. Ohne Übertreibung: Das hat noch nicht einmal die SED behauptet.
Der Vorstoß Schäubles (CDU), die Oder-Neiße-Grenze rückwirkend zum 2. August 1945 anzuerkennen, war offenbar nur ein Vorgeplänkel. Armin Laschet, ebenfalls CDU, stimmt uns auf die Grenzanerkennung rückwirkend zum 1. September 1939 ein.
Der CDU scheint an Wählerstimmen von Vertriebenen nicht gelegen zu sein – aber abgesehen davon: Wohin soll dieser Weg denn noch führen? Wenn so die CDU argumentiert, deren national-konservativer Flügel offenbar nicht mehr existiert, wie hat man sich die Haltung einer zukünftigen Linksregierung in dieser Frage vorzustellen? Wird die Bundesrepublik Deutschland sich eines Tages noch dafür entschuldigen, dass irgendwann einmal Deutsche östlich von Oder und Neiße gelebt haben?
Im verflixten 13. Jahr nach der umstrittenen Rechtschreibreform legen Duden und Wahrig parallel zwei neue deutsche Wörterbücher vor – und bescheinigen damit ungewollt der größten Umstellung der deutschen Schriftsprache seit Konrad Duden ihr völliges Scheitern.
Denn statt einer gemeinsamen Orthographie – also Richtigschreibung – für das Deutsche präsentieren sie zwei. Das bereits bestehende Rechtschreibchaos wird dadurch fortgeschrieben – und der von der Kultusministerkonferenz (KMK) zur Koordination eingesetzte Rat für deutsche Rechtschreibung schweigt.
Das Pikante an der Sache: Wahrig und Duden erscheinen neuerdings quasi unter einem Dach: Der neue Herr im Bibliographischen Institut, dem Hausverlag des Duden, ist derselbe Verlag Cornelsen, der mit Bertelsmann auch den Wahrig herausbringt.
Wenn also hätte bewiesen werden sollen, dass die linke Hand nicht mehr weiß wie die rechte schreibt, dann hätte man kein besseres Arrangement dafür erdenken können. Doch der Vorsitzende des Rates, der frühere bayerische Wissenschaftsminister Hans Zehetmair, hat von den Diskrepanzen zwischen beiden Wörterbüchern offenbar noch nichts gemerkt. “Gibt es die?”, fragte er unlängst in einem Zeitungsinterview – und bewies damit, dass er die Arbeit der Wörterbuchredaktionen keineswegs verfolgt hat.
Reichspräsident Paul von Hindenburg starb am 2. August 1934
Von Hans-Joachim von Leesen

Paul von Hindenburg
Am 4. Juni 1934 bringt ein Sonderzug den Reichspräsidenten Paul von Beneckendorff und von Hindenburg aus Berlin auf sein Gut Neudeck in Westpreußen. Es geht dem 86jährigen nicht mehr gut. Er hatte über Herzbeschwerden geklagt. Eine notwendige Operation war wegen des fortgeschrittenen Alters nicht mehr ratsam. Bis zum letzten Tag hatte er seine Dienstgeschäfte wahrgenommen, aber in Neudeck würde er mehr Ruhe und Pflege finden.
Am 30. Juli trifft Adolf Hitler, der seit einem halben Jahr das Amt des Reichskanzlers wahrnimmt, mit dem Flugzeug in Neudeck ein, um sich von dem sterbenden Generalfeldmarschall und Reichspräsidenten zu verabschieden, der auch seinerseits den Wunsch geäußert hatte, den Reichskanzler noch einmal zu sprechen. Sie führen ohne Zeugen ein längeres Gespräch. In den letzten Tagen lebt Hindenburg in der medizinischen Obhut von Geheimrat Professor Ferdinand Sauerbruch. Am 2. August 1934 sinkt die Präsidentenflagge auf Gut Neudeck auf halbmast.
Paul von Hindenburg wurde zweimal vom Volk gewählt
Paul von Hindenburg war nach dem Ersten Weltkrieg in das Amt des Reichspräsidenten gewählt worden, das einzige Staatsoberhaupt übrigens, das in der Weimarer Republik vom Volke gewählt worden war, das erste Mal 1925 im zweiten Wahlgang als Kandidat der Deutschnationalen Volkspartei, der rechtsliberalen Deutschen Volkspartei und der Bayerischen Volkspartei, das zweite Mal 1932, diesmal nominiert von der SPD und der katholischen Zentrumspartei. Als diese beiden an ihn herantraten, wehrte er ab und wies auf sein hohes Alter. Reichskanzler Brüning vom Zentrum wies aber darauf hin, daß bei seiner Weigerung in Ermangelung eines volkstümlichen Kandidaten der bürgerlichen Parteien Hitler oder Göring zum Staatsoberhaupt gewählt werden könnten. So erklärte sich Hindenburg bereit und gewann im zweiten Wahlgang. Die Sozialdemokraten setzten auf ihn, weil er sich als zuverlässig verfassungstreu erwiesen hatte, obgleich er in seinem Herzen sicherlich eher der Monarchie zuneigte.
Daß die parlamentarische Demokratie funktionsunfähig wurde, daran hatte der Reichspräsident keinen Anteil, wohl aber die Parteien, an der Spitze die SPD. Sie stürzte 1930 ihren Reichskanzler Hermann Müller, weil sich die Parteien nicht über die Höhe der Beiträge zur Arbeitslosenversicherung einig werden konnten, und verhinderte fast drei Jahre lang parlamentarische Mehrheiten, um einen neuen Reichskanzler zu wählen. Und das inmitten der Weltwirtschaftskrise, die die Arbeitslosenzahlen in die Höhe und die deutsche Wirtschaft in den Abgrund trieb!
So blieb dem Reichspräsidenten, der die ihm vorgelegten Staatsstreichpläne des Reichskanzlers von Papen wie auch dessen Nachfolger, des General von Schleicher, als Verfassungsbruch ablehnte, nichts anderes übrig, als Adolf Hitler als einzigen Kandidaten zum Kanzler zu ernennen, der im Reichstag eine parlamentarische Mehrheit erreichen konnte. Diese Zwangslage, in die ihn nicht zuletzt die SPD gebracht hatte, dem Reichspräsidenten zum Vorwurf und als Begründung für die heutigen Diffamierungen mit Umbenennungen von Straßen und Schulen zu machen, überschreitet die Grenze zur Infamie.
„Hervorragend tüchtiger Generalstabsoffizier“
Die Kräfte, die heute die Erinnerung an den Generalfeldmarschall und Reichspräsidenten beseitigen wollen, können sich mit ihren Vorwürfen nicht auf die wissenschaftliche Forschung berufen. Man weiß längst, daß Hindemburg nicht nur von überragender Intelligenz war, sondern sich auch durch Charakter und Willensstärke auszeichnete. Natürlich war er kein „moderner“ Menschentyp; er war bis auf den Grund seiner Person konservativ und ruhte im Wertesystem seiner Zeit. Mit 28 Jahren wurde er 1875 auf drei Jahre nach Berlin kommandiert, um in die „Kriegsakademie“ aufgenommen zu werden. Sie sollte für den Dienst im Generalstab vorbereiten; Offiziere, die im Dienst besonders aufgefallen waren, sollten in der „Kriegsakademie“ zu gebildeten, selbständig denkenden und handelnden Führern erzogen werden. Am Ende dieses Studiums, das er mit der Note „sehr gut“ abschloß, wurde ihm in der geheimen Beurteilung bestätigt, er werde „überall Vortreffliches leisten“ und eigne sich „vorzugsweise für eine Kommandierung zum Generalstab“. Generalquartiermeister Graf Waldersee, Nachfolger des „großen Schweigers“ Helmuth von Moltke als Chef des Generalstabes, urteilte 1887 über den 39 Jahre alten Major von Hindenburg, er sei ein „hervorragend tüchtiger Generalstabsoffizier“ und eigne sich schon jetzt zum Chef des Generalstabes.
Es war also kein Zufall, daß Hindenburg, der 1911 seinen Abschied erbeten hatte und als Pensionär in Hannover lebte, 1914 zum Oberbefehlshaber der 8. Armee in Ostpreußen ernannt wurde, nachdem es der russischen Armee dank ihrer starken Überlegenheit gelungen war, weite Teile von Ostpreußen zu erobern. Ihm und seinem Generalstabschef Erich Ludendorff gelang es, innerhalb kürzester Zeit die beiden russischen Armeen zu vernichten und Ostpreußen zu befreien. Der bis dahin in Deutschland unbekannte Offizier, im November zum Generalfeldmarschall befördert, wurde in den Augen der Deutschen zum Retter auch in schwierigsten Notlagen. Der so errungenen Popularität verdankte er auch die Erfolge, als er sich den Wahlen zum Reichspräsidenten stellte.
Er war auch 1933 keineswegs altersschwach
Frühere Anwürfe, nach denen Hindenburg nichts als ein mittelmäßiger und dazu noch unpolitischer Offizier gewesen sei, konnten wissenschaftlich keine Bestätigung finden. Eine neuere umfangreiche Hindenburg-Biographie des 49jährigen Inhabers des Lehrstuhls für Zeitgeschichte an der Universität Stuttgart, Wolfram Pyta, bestätigt hingegen, daß der Reichspräsident „nie eine Marionette“ in der Hand anderer war; sehr wohl habe er politische Grundsätze gehabt, die er mit Nachdruck verfolgte. Für ihn war die größte Sorge, daß nach dem verlorenen Weltkrieg auch angesichts des in aller Schärfe aufgeflammten Klassenkampfes die Einheit des Deutschen Reiches gefährdet werden könnte. Pyta vertritt die Ansicht, daß Hindenburg stärker als Politiker denn als Militär gewirkt hat und das nicht zuletzt aufgrund des Charismas, das ihn umgab. „Er hatte stets einen sicheren Instinkt für Macht, für Herrschaft, übrigens auch für Geschichtspolitik, und er war auch 1933 keineswegs altersschwach“, so Pyta.
Wohl überall in Europa wäre eine Persönlichkeit wie der vor 75 Jahren gestorbene Generalfeldmarschall und Reichspräsident von Hindenburg eine allgemein verehrte historische Gestalt. Nachdem die Sarkophage Hindenburgs und seiner Gemahlin von der Wehrmacht 1945 rechtzeitig vor der Roten Armee aus dem ostpreußischen Tannenberg-Denkmal in ein thüringisches Salzbergwerk in Sicherheit gebracht werden konnten, wurden sie dort von der US-Armee entdeckt und nach Marburg gebracht. Dort fanden sie in der St. Elisabethkirche ihren würdigen Platz.
| Quelle: JUNGE FREIHEIT Verlag GmbH & Co., Geschichte, JF 31-32/09, 2.08.2009, http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display.154+M5c916969d39.0.html |
Ich möchte darauf hinweisen, daß die Landsmannschaft Schlesien nun die völlige Übergabe der Interessen der Schlesischen Landsleute zu Gunsten der CDU – Parteiinteressen zu praktizieren scheint. Nachdem erst die Zeitschrift „Der Schlesier“, dann der karitative Verein „Freundschafts- und Hilfswerk Ost e.V.“ und zu schlechter Letzt gar die eigene Schlesische Jugend vom Deutschlandtreffen der Schlesier ausgeschlossen.
So berauben sich die Schlesier ihrer eigenen Zukunft um mit „Patenonkel Christian Wulff“ Mohnkuchen und Knoblauchwurst zu essen.
Bei einem Treffen der Landsmannschaft Schlesien hatten Willy Brandt, Herbert Wehner und Erich Ollenhauer ein Grußtelegramm an die Schlesier geschickt haben, und das war Mitte der 60er Jahre. Darin stand: “Verzicht ist Verrat.” Damals wurde Deutschland noch sogar von der SPD in den Grenzen von 1937 postuliert. Heute sind alles Vaterlandslose Buben!
