Düsseldorfer Entschließung zur Lehrstuhlfrage an der Heinrich-Heine
Universität

bdv(Düsseldorf, 31.10.09) Die Herbstversammlung des Bundes der Vertriebenen,
Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V. hat am Wochenende die folgende
Entschließung zur Frage der Aufhebung des Lehrstuhls zu Kultur und
Geschichte der Deutschen im östlichen Europa an der
Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf gefaßt. Wir bitten um entsprechende
Berücksichtigung.
Die Vertriebenen in Nordrhein-Westfalen rufen die Landesregierung auf, die
wissenschaftliche Lehre und Forschung im Bereich der historischen deutschen
Ostgebiete und hinsichtlich von Flucht und Vertreibung im Rahmen mindestens
jeweils eines Lehrstuhls im Rheinland und in Westfalen unverzüglich wieder
aufzunehmen.
Nach der Schließung der beiden letzten wissenschaftlichen Institute in
Dortmund und in Düsseldorf wird der gesetzlich eindeutig verankerten
Verpflichtung der Förderung von Lehre und Forschung nach § 96 BVFG nicht
nachgekommen. Eine Wiedereinrichtung der Lehrstühle ist daher die einzig
mögliche Variante zur Erfüllung des gesetzlichen sowie des moralischen
gesamtdeutschen Auftrages. Lehrveranstaltungen im Rahmen eines existierenden
fachfremden Lehrstuhls können diese Wiedereinrichtung nicht ersetzen und
sind höchstens als Übergangslösungen zu betrachten.
Etwa ein Drittel der nordrhein-westfälischen Bevölkerung hat Wurzeln in den
Vertreibungsgebieten. Die Vertriebenen haben ihren gewichtigen und
essentiellen Anteil zum Aufbau dieses Bundeslandes beigetragen. Ihr Erbe ist
das gemeinsame Erbe der gesamten Bevölkerung Nordrhein-Westfalens. Zum
landes- und heimatkundlichen Unterricht gehört damit auch die Forschung und
Lehre zu den Vertreibungsgebieten.
Das deutschlandweit erste Pionierprojekt der Hochschulfreiheit entlässt die
Entscheidungsträger nicht aus ihrer gesetzlichen und moralischen
Verantwortung. Gemeinsam mit den Universitäten und den Betroffenen müssen
Lösungen gefunden werden, die alle Seiten zufrieden stellen. Wir fordern die
politischen Entscheidungsträger auf, auf Basis von § 6 Abs. 3 des
Hochschulfreiheitsgesetzes, die Inhalte des Lehrstuhls für die Kultur und
Geschichte der Deutschen im östlichen Europa fest verbindlich in die Ziel-
und Leistungsvereinbarungen mit der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
aufzunehmen. Wissenschaftliche ostkundliche Arbeit ist Zukunftsarbeit und
gehört zum gemeinsamen europäischen Erbe. Die Vertriebenen appellieren an
die Entscheidungsträger in Politik und Wissenschaft in Nordrhein-Westfalen,
sich ihrer gesamtgesellschaftlichen Verpflichtung zu stellen und die
Lehrstühle neu zu besetzen.

Der Bund der Vertriebenen (BdV), Landesverband NRW e.V. vertritt die 1945
vertriebenen Ost- und Sudetendeutschen in Nordrhein-Westfalen. Er ist in 59
BdV-Kreisverbänden und 14 landsmannschaftlichen Landesgruppen bis auf die
Ortsebene organisiert und zählt landesweit ca. 200.000 Mitglieder.
Haupttätigkeitsfelder des Verbandes sind die Vertretung der Anliegen der
Opfer und Geschädigten der Vertreibung, die Pflege, Bewahrung und
Weiterentwicklung des Kulturerbes der Vertreibungsgebiete und die Betreuung
der nach Nordrhein-Westfalen kommenden Spätaussiedler, heute vor allem der
Deutschen aus Rußland.

———————————————–
Postanschrift:
Bund der Vertriebenen
Landesverband NRW e.V.
Gerhart-Hauptmann-Haus
Bismarckstr. 90
40210 Düsseldorf
Tel. +49 (0)211 350 361
Fax +49 (0)211 36 96 76
info@bdv-nrw.de
www.bdv-nrw.de

westerplatteIm Juni 1939 erklärte Marschall Rydz-Smigly vor polnischen Offizieren: “Polen will den Krieg mit Deutschland und Deutschland wird ihn nicht verhindern können, selbst wenn es das wollte.”

Am 1.9.2009 reist unsere Kanzlerin nach Polen. Sie wird wahrheitswidrig die deutsche Alleinschuld heraufbeschwören und die ebenso wahrheitswidrige Opferrolle der Polen bestätigen. Gesine Schwan tönt: Polen muß sich nicht entschuldigen. Durch Verdringen und Leugnen der unleugbaren historischen Fakten wird es keine Versöhnung geben. Unerträglich ist, wenn deutsche Politiker die Verbrechen an Deutschen rechtfertigen, verharmlosen oder billigen. Um der Argumentation Redlichkeit zu verleihen, darf man nicht ausschließlich den Blick auf 1939 richten, man muß 1918 beginnen, denn nur so kann historisch korrekt diskutiert werden!

Wußten Sie

daß am 5. November 1916 Deutschland Geburtshilfe leistete bei der Gründung eines selbständigen Polen (nach 120 Jahren)? Aus „Dankbarkeit” besetzte Polen schon ab November 1918 die deutsche Provinz Posen und Westpreußen bis hoch zur Ostseehalbinsel Hela. Es entstand der sog. Polnische Korridor.

daß Polen 1918 die ersten europäischen KZ’s gründete und daß es ab 1944 für Deutsche imaltpolnischen und im Oder-Neiße-Gebiet 1256 polnische Konzentrationslager gab?

daß Polen seit 1918 alle Hebel ansetzte, die zu 97 Prozent von Deutschen bewohnte Stadt Danzig zu annektieren? Und im Sommer 1939 in Danzig zunehmend provozierte, die Wirtschaft strangulierte und die Deutschen terrorisierte?

daß Polen mit keinem seiner Nachbarn in Frieden lebte (außer mit Lettland und Rumänien)?

daß die Hansestadt Danzig am 15. November 1920 nach dem Beschluß der Siegermächte ohne Volksabstimmung vom Deutschen Reich getrennt worden ist und daß die Bürger Danzigs die deutsche Staatsbürgerschaft verloren haben?

daß Polen ab 1920 schwere Menschenrechtsverletzungen an den 11 Millionen Menschen der nichtpolnischen Minderheiten (Deutsche, Juden, Ukrainer, Weißrussen) im Vielvölkerstaat begangen hat?

daß man in Posen 1921 auf Plakaten und Flugblättern lesen konnte: „Wer noch im Juli 1921 da ist von dem deutschen Gesindel, wird ohne Ausnahme niedergemacht. Jetzt kommt ihr alle dran… alle Ärzte, Pastoren, Rechtsanwälte, Doniänenpächter, Ansiedler, Besitzer aller Art, wer Deutscher oder Jude ist.”

daß am 10. April 1923 der polnische Ministerpräsident Sikorski feststellte, daß „die deutsche Gefahr” nicht eher beseitigt sei, als bis alles deutsche Land in polnische Hände übergegangen sei?

daß am 9. Oktober 1925 in der GAZETA GDANSK zu lesen war: „Polen muß darauf bestehen, daß es ohne Königsberg, ohne ganz Ostpreußen nicht existieren kann. Wir müssen jetzt in Locarno fordern, daß ganz Ostpreußen liquidiert wird.

daß 1930 die Pilsudski-nahe Zeitschrift MOCARSTWOWIEC schrieb: „Wir sind uns bewußt, daß Krieg zwischen Polen und Deutschland nicht vermieden werden kann. Wir müssen uns systematisch und energisch für diesen Krieg vorbereiten. In diesem Krieg werden keine Gefangenen genommen. Es wird kein Platz für humanitäre Gefühle sein. Wir werden die ganze Welt mit unserem Krieg gegen Deutschland überraschen.”

daß am 14. Dezember 1931 der englische MANCHESTER GUARDIAN die polnische Nationalitätenpolitik als eine „Hölle” beschreibt?

daß in „Nation”, einer der bedeutendsten Zeitschriften der USA, am 2. April 1938 William Zuckermann (selbst Jude) schrieb: „In den letzten Jahren haben die Juden in Polen beinahe ständige körperliche Angriffe und Pogrome erdulden müssen…Dieser Ausbruch antisemitischer Bestialität findet nicht seinesgleichen in Europa, nicht einmal im Nazideutschland…”

daß am 15. Juni 1932 Lord Noel-Buxton berichtet hat? …„.Aus dem Korridor und aus Posen sind bereits nicht weniger als 1 Million Deutsche seit der Annexion abgewandert, weil sie die Bedingungendort unerträglich finden.”

daß Polen unter Pilsudski ab Februar 1933(!) drei Versuche unternahm, Frankreich zu einem gemeinsam Angriffskrieg gegen Deutschland zu bewegen?

daß Polen Ausschreitungen gegen Deutsche ab Mai 1939 erneut forcierte? Auf dem Lande wurden deutsche Höfe in großer Zahl von Polen angezündet, die Bauern weggetrieben, Menschen in den Städten verprügelt, in Einzelfällen totgeschlagen.

daß am 13./14. Mai 1939 in Tomaschow (42.000 EW) die Polen alle 3.000 Volksdeutschen aus den Fabriken, deutschen Geschäften und Handelsbetrieben jagten und ihre Wohnungen demolierten.

daß die polnische Wochenzeitschrift NAROD W WALCE (Volk im Krieg) am 20. Juli 1939 forderte: „Danzig muß polnisch bleiben und Deutschland muß gezwungen werden, den ostpreußischen Raum ohne Bevölkerung an Polen abzutreten.”

daß die Deutsche Reichsregierung im Sommer 1939 Auffanglager einrichten muß, um des Stromes deutscher Flüchtlinge aus Polen Herr zu werden?

daß auf die Teilmobilmachung am 30.8.1939 die Generalmobilmachung folgte, was damals einer Kriegserklärung gleichkam.

daß in der heutigen Zeit die Polen bei der Aufrechnung ihrer Opferzahlen die von ihnen um Haus, Hof und Leben gebrachten vertriebenen Ostdeutschen hinzuzählen?

Eine juristische und moralische Aufarbeitung dieser Jahre vor dem zweiten Weltkrieg hat es bis heute nicht gegeben. Es darf nicht verschwiegen werden, was von 1918 bis 1939 in und durch Polen geschehen ist. Der Wille zur Vertreibung hat in Polen lange vor Hitler begonnen. Nach dem Völkerrecht ist Vertreibung verboten. Dieses Verbrechen wurde von den Polen begangen. Sie waren die Täter, da führt kein Weg vorbei.

Im April 1950 stellte Senator William Langer vor dem US-Senat fest: “Die Massenvertreibung isi eines der größten Verbrechen, an welchem wir direkt Anteil haben… In der gesamten Geschichte findet sich nirgends ein so scheußliches Verbrechen aufgezeichnet wie in den Berichten über die Begebenheiten in Ost- und Mitteleuropa. Schon 15 bis 20 Millionen wurden von den Stätten ihrei Vorfahren entwurzelt, in die Qual einer lebendigen Hölle geworfen oder wie Vieh über die Verwüstungen Osteuropas getrieben. Frauen und Kinder, Alte und Hilflose, Unschuldige und Schuldige wurden Greueltaten ausgesetzt, die noch von niemandem übertroffen wurden.”

V.i.S.d.P. Gigi Romeiser * 63477 Maintal *Berliner Str. 23

Quelle: PAUKENSCHLAG

Entgegen aller Falschinformation aus unseren Medien liegt der deutsche Osten nicht östlich der Elbe sondern völkerrechtswidrig von Deutschland abgetrennt jenseits von Oder und Neiße.

Hier nun eine Bildimpression aus dem deutschen Osten. Bitte Ladezeit beachten…

Hier noch der Hinweis, daß der zuletzt eingeblendete Text des Ostpreußenliedes so nicht korrekt ist.

 

Bis 1945 deutsche Stadt: Danzig

 

15.- 20. März 1945

Mit der Einschließung der 2.Armee und dem Durchschneiden der Landverbindungen in Pommern nahmen die Sorgen hinsichtlich der Versorgung der Armee und des Flüchtlingsproblems deutlich zu. Auf die Bestände der Festung Danzig-Gotenhafen durfte erst zurückgegriffen werden, wenn der Kampf um die Festung entbrannte, noch war das nicht der Fall.

 

Das Flüchtlingsproblem wuchs der Armee über den Kopf. Noch kurz vor der Einschließung waren Flüchtlinge von allen Seiten, besonders aus Ostpreußen, in die schon überfüllten Lager und Privathäuser von Danzig, Gotenhafen und umliegenden Orten geströmt. In dem engen noch zur Verfügung stehenden Raum drängten sich rund 1,5 Millionen Flüchtlinge.An die hunderttausend Verwundete aus Kurland, Ostpreußen und von der 2.Armee lagen in den mehr oder weniger behelfsmäßigen Lazaretten. Viehherden drängten sich bei den Dörfern und an den Stadträndern, weil die Besitzer sie nicht mehr mitnehmen konnten; Pferde liefen in Mengen herrenlos umher, es fehlte an Futter und Tränkmöglichkeiten. Die Kadaver der verendeten Tiere konnten zusätzlich Seuchen hervorrufen.

 

Mit allen verfügbaren Mitteln wurde der Abtransport der Flüchtlinge und der Verwundeten in Gang gehalten. Die dabei entstehenden Ansammlungen an den Kais zogen dazu noch die Tiefangriffe russischer Schlachtflieger auf sich. Hervorragend die leistungen der Kriegsmarine und der ihr unterstellten Besatzungen der Handelsmarine. Zunächst einmal mußten große Mengen von Flüchtlinge mit Hilfe von Fährprähmen, Kuttern und Booten vom Festland nach Hela gebracht werden. Von dort, nach Aufenthalt in Zwischenlagern, mußten die großen Dampfer, die auf Reede vor und um Hela lagen, erreicht werden, ehe der endgültige Abtransport erfolgen konnte, ständig bedroht von Luftangriffen, später auch Unterseebooten und Schnellbooten. Infolge der Angriffe auf hoher See wurden mehrere große Dampfer versenkt, so z.B. die “Wilhelm Gustloff”, die “Goya”, die “Steuben”. Die dabei entstandenen Menschenverluste waren in jedem Fall nahe total. Auch wenn Schiffe ausschließlich Verwundete transportierten und als Lazarettschiffe gekennzeichnet waren, wurden sie völkerrechtswidrig angegriffen und in einzelnen Fällen auch versenkt.

 

aus”Letzte Schlacht an der Ostfront”von H.J.Pantenius